Heizölverbrauch richtig berechnen – so vermeiden Sie böse Überraschungen

Auch für Ihren Haushalt wird es ein Albtraum sein: Mitten im Winter geht Ihnen das Heizöl aus! Da im Winter die Nachfrage besonders hoch ist und die Preise entsprechend steigen, werden Sie durch ein frühzeitiges Tanken und richtiges Kalkulieren finanzielle Überraschungen vermeiden wollen. Doch wie lässt sich der tatsächliche Heizölverbrauch richtig berechnen? In unserem Artikel geben wir Ihnen praktische Tipps und Hinweise.

Was beeinflusst den Heizölverbrauch?

Für viele Haushalte ist der bekannte Verbrauch der letzten Jahre ein wichtiger Richtwert, der jedoch zu Trugschlüssen einlädt. Waren die letzten Winter eher mild, kann ein überraschend strenger Frost über Tage und Wochen hinweg den Heizöltank deutlich schneller leeren als gewünscht.

Machen Sie sich also bewusst, wie mild oder kalt die letzten Winter waren, und schauen Sie auf Ihre vergangenen Rechnungen, auf denen Sie die getankte Literzahl finden werden. Überlegen Sie zudem, ob sich Veränderungen im Verbrauch von Warmwasser ergeben haben, z. B. durch den Zu- oder Auszug von Personen in Ihrem Haushalt. Warmwasser fließt in den Heizölverbrauch meist im Bereich von 20 bis 30 % ein und kann zur entscheidenden Stellschraube für die Betankung werden.

Mit unserer Faustformel zum groben Richtwert

Sollten Ihnen Erfahrungswerte oder ältere Rechnungen fehlen, können Sie mit einer Faustformel den ungefähr zu erwartenden Verbrauch berechnen. Hierfür benötigen Sie die Zahl der Quadratmeter Ihrer Wohnfläche, die beheizt werden soll. Diese Zahl nehmen Sie mit einem Faktor mal, der sich aus dem Alter Ihrer Immobilie heraus ergibt. Hier Richtwerte für diesen Faktor:

  • Bei einem Altbau aus den 1970er Jahren oder früher multiplizieren Sie die Quadratmeter mit 20.
  • Bei einem jüngeren Bau bis zur Jahrtausendwende sollten Sie je nach Alter mit einem Faktor von 10 bis 15 rechnen.
  • Für echte Neubauten, die modernen Energiestandards entsprechen, ist ein Faktor zwischen 5 und 8 ratsam.

In diese Faktoren fließen der Zustand und die Dämmung des Gebäudes ein. Sollte Ihnen bekannt sein, dass Ihre Dämmung trotz des neueren Baujahrs des Hauses beschädigt ist und noch nicht saniert wurde, sollten Sie den Rechenfaktor entsprechend steigern.

Buchführung über die letzten Betankungen hilft

Es ist nie zu spät, mit einer Buchführung über die Betankungen von Heizöl anzufangen. So entstehen im Laufe der Jahre verlässliche Werte, wie häufig Sie tanken mussten und wie viele Liter Sie in der Zwischenzeit verbraucht haben. Je mehr Werte Sie auf diese Weise sammeln, umso einfacher fällt Ihnen die Berechnung eines aussagekräftigen Mittelwertes.

Bedenken Sie bei langfristigen Planungen, dass Ihre Dämmung schleichend an Wirkung verliert und auch die Technik Ihres Heizsystems mit jedem Jahr minimal verschleißt. Bei Kalkulationen über einen längeren Zeitraum hinweg lohnt es sich deshalb, einen Puffer einzurechnen.

Mit Langlitz Mineralöl bestens beraten

Es gibt Situationen, in denen Ihnen die Berechnung des Verbrauchs nicht möglich sein wird. Vielleicht sind Sie gerade in eine neue Immobilie gezogen und haben noch keinerlei Erfahrungen mit den Verbrauchswerten des Hauses gesammelt. Unser Team von Langlitz Mineralöl gibt Ihnen in diesen und weiteren Situationen gerne eine fachkundige Einschätzung. Gerade in Zeiten sinkender Heizölpreise können Sie hier auf Nummer sicher gehen und Ihren Heizöltank mit einigen zusätzlichen Litern befüllen.